Freitag, 25. Januar 2013

Enges Wasser

Aus der Reihe: politische Sprachblüten...

...ein Beitrag von Herrn Dobrindt, der das Ergebnis der Niedersachsenwahl kommentierte:

"Ich glaube, dass selbst Desperados wie Dirk Niebel jetzt einsehen müssen, dass die Zeit für Solotänze in der FDP jetzt vorbei sein muss. Wenn die nicht bald mehr zum Synchronschwimmen kommen, dann wird bald in der FDP in der Badewanne das Wasser eng."


Auch der Geisteswissenschaftler hat in der Schule gelernt, Wasser nimmt bei 4° C am wenigsten Raum ein. Im Falle der FDP handelt es sich also offensichtlich um ein Kaltbad. Eine gute Erfrischung wünscht Ihr Textpolierer.


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Dienstag, 8. Januar 2013

Drum prüfe, wer sich ewig bindet...

Fundstück aus dem ARD-Videotext:

Ein Landwirt aus dem Schweizer Kanton St. Gallen muss nicht mehr für den Unterhalt des "Ewigen Lichts" in der römisch-katholischen Kirche Näfels aufkommen. Das Kantonsgericht Glarus befreite den Mann jetzt von einer Grundlast aus dem Jahr 1357. Nach einem Tötungsdelikt hatte ein Vorfahr der Kirche ein "Ewiges Licht" gestiftet - für das Seelenheil des Getöteten und um sich der Rache zu entziehen.

Seine Verpflichtung war "ewig dauernd" - sonst würden seine Grundstücke an die Pfarrei fallen. Die Unterhaltskosten: 70 Franken pro Grundstück und Jahr.

Damit ist der juristische Beweis erbracht: In der Schweiz dauert die Ewigkeit exakt 656 Jahre. Und keinen Tag mehr!

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Donnerstag, 3. Januar 2013

Korrekturprogramme sind männlich

Wieder mal Word, wieder mal Text, wieder mal Textverarbeitung. Und wieder einmal werde ich stutzig, begebe mich auf Grundschulniveau und beginne zu buchstabieren: V-e-r-k-ä-u-f-e-r-i-n. Ist doch richtig, oder? Nochmal: V-e-r-k-ä-u-f-e-r-i-n. Der Strich ist rot und der Strich bleibt rot.

Wie immer, wenn ich mich mit Selbstzweifeln plage, darf das Programm einen Gegenvorschlag unterbreiten.
Da steht dann "Verkäufern". Kann es sein, dass die Redaktionen der Korrekturprogrammschreiber aus einer großen Gruppe begnadeter Machos besteht, die natürlich nur und ausnahmslos an sich selbst denken und so in ihren Rechnern versunken sind, dass sie an das andere Geschlecht gar keinen Gedanken mehr verschwenden?

Mein Gott! Diese Armen!


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